Ich bin Cathrin und auch ich dachte lange, ich müsste einfach nur noch besser organisieren, mehr schaffen und stark sein.
Die Auseinandersetzung mit mir selbst hat nicht nur meinen Blick auf mich verändert, sondern auch meinen beruflichen Weg geprägt.
Heute bin ich systemische Beraterin & Coachin (IHK & SCGD)
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Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen Beruf, Haushalt, Familie und meine eigenen Erwartungen gleichzeitig Raum brauchten. Ich wollte alles möglichst gut und am besten perfekt lösen. Abends waren die Aufgaben vielleicht erledigt – aber für mich selbst war kaum Zeit oder Kraft übrig. Irgendwann fragte ich mich: Habe ich mir mein Leben so vorgestellt? Möchte ich wirklich so weitermachen?

Ich habe lange geglaubt, ich müsste einfach noch besser organisieren, noch mehr schaffen und noch stärker sein. Irgendwann habe ich verstanden, dass es nicht darum geht, noch mehr zu leisten, sondern mich selbst wieder wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Heute frage ich mich bewusster: Was brauche ich gerade? Was tut mir gut? Wo sind meine Grenzen? Das gelingt mir nicht immer – aber ich merke schneller, wenn ich mich selbst aus dem Blick verliere.
Einige Erfahrungen und Erkenntnisse begleiten mich bis heute – persönlich und in meiner Arbeit als Coachin.
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse war, dass ich selbst für meine Bedürfnisse verantwortlich bin. Dazu gehört für mich auch, wahrzunehmen, was ich brauche, was mir wichtig ist und wo ich mir selbst mehr Raum geben muss. Lange habe ich vieles im Außen gesucht oder versucht, Erwartungen zu erfüllen. Heute weiß ich, dass Veränderung für mich auch bedeutet, meine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Verantwortung dafür zu übernehmen.
Für mich besteht eine tragfähige Beziehung heute aus zwei Menschen, die wie eigenständige, fest stehende Säulen sind. Beide übernehmen Verantwortung für sich – und bauen gemeinsam das Dach ihrer Beziehung. Dazu gehören für mich Offenheit, Freiräume und die Bereitschaft, Gedanken, Wünsche und Bedürfnisse zu teilen.
Auch beruflich habe ich erlebt, dass ein Weg nach außen richtig wirken kann und sich innerlich trotzdem nicht stimmig anfühlt. An solchen Punkten versuche ich, bewusst innezuhalten. Ich frage nicht nur meinen Verstand, sondern nehme auch wahr, was eine Entscheidung körperlich mit mir macht.Dieses Spüren ist auch für mich keine fertige Routine. Es bleibt ein Prozess, an dem ich regelmäßig arbeite.
Ruhe, Pausen und Natur helfen mir dabei. Ich liebe Wälder, weite Landschaften und besonders das Meer. Für mich steht es für Bewegung, Übergang, Freiheit und Weite.Weil mir diese Verbindung selbst so wichtig geworden ist, darf sie heute auch in meine Arbeit einfließen: Wir betrachten nicht nur, was du denkst, sondern können ebenso wahrnehmen, wie sich ein Thema für dich anfühlt.
Leichtigkeit bedeutet für mich nicht, dass immer alles einfach ist oder Probleme plötzlich verschwinden. Sie entsteht eher dann, wenn ich nicht mehr alles gleichzeitig festhalten muss, klarer sehe und wieder spüre, was zu mir passt.Manchmal beginnt sie mit einer Entscheidung. Manchmal mit einer Grenze, einer Pause oder einem ehrlichen Gespräch. Und manchmal zunächst nur mit einem bewussten Atemzug.
Menschen spiegeln mir immer wieder, dass sie sich bei mir leicht öffnen können. Dass ich einen sicheren Raum geben und halten kann, in dem alles da sein darf, ohne bewertet zu werden.Genau zuzuhören, Zusammenhänge zu sehen, ehrlich interessiert zu sein und Fragen zu stellen, ohne die Antwort vorzugeben, war schon lange ein natürlicher Teil meiner Art. Heute ist genau das auch ein wichtiger Teil meiner Arbeit als Coachin.


Veränderung bedeutet für mich nicht, ein völlig neuer Mensch werden zu müssen. Oft geht es vielmehr darum, Altes loszulassen, sich selbst wieder wahrzunehmen und herauszufinden, was heute noch zu einem passt.Genau deshalb begleitet der Phönix Spürbar Klar Coaching. Für mich steht er für Veränderung, Entwicklung und die Möglichkeit, immer wieder neu auszurichten – nicht höher, schneller oder perfekter, sondern stimmiger für sich selbst.